Opferschutz und Opferrecht


Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Rechte im Nebenklageverfahren beziehungsweise sogenannten Adhäsionsverfahren direkt im Strafprozess gegen den Täter geltend zu machen.

Als Nebenklagevertreter oder Beistand kann ich für Sie entsprechend Schadenersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche unmittelbar vor den Strafgerichten geltend machen. Dazu gehören auch vermögensrechtliche Ansprüche wie zum Beispiel Leistungsansprüche aus Fällen eines Betruges, die dann im Wege der Adhäsionsklage im Strafverfahren geltend gemacht werden.

Das hat auch den Vorteil, dass Sie als Verletzter nur in einem Prozess – und nicht noch in einem weiteren Zivilprozess – als Geschädigter aussagen müssen und somit die nicht unerheblichen psychischen Belastungen einzig auf einen Prozess minimiert werden. Ferner ist das Kostenrisiko – im Vergleich zum Zivilprozess – für den Antragsteller geringer sowie die Stellung als Zeuge vorteilshaft.

Zur Nebenklage berechtigt sind die Verletzen, die Opfer insbesondere folgender Straftaten geworden sind:
  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, wie Vergewaltigung, sexueller Missbrauch oder sexuelle Nötigung
  • Gefährliche und schwere Körperverletzung
  • Raub, räuberische Erpressung sowie Erpressung
  • Nachstellung (Stalking)
  • Mord und Totschlag sowie deren Versuch
Aber auch die Eltern, Kinder oder Geschwister eines getöteten Opfers können die zuvor genannten Rechte geltend machen.

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