Kündigung und Kündigungsschutz


Mit der (wirksamen) Kündigung wird das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beendet.

Die (wirksame) Kündigung bedarf gemäß § 623 BGB zwingend der Schriftform und muss dem Empfänger der Kündigung auch tatsächlich zugegangen sein.

Des Weiteren sind bei der ordentlichen (fristgemäßen) Kündigung auch die entsprechenden (vertraglichen oder gesetzlichen) Kündigungsfristen zu beachten.

Gegen eine (vermeintlich) unberechtigte Kündigung kann sich der Arbeitnehmer mit der Kündigungsschutzklage zur Wehr setzen.

Hierzu muss er allerdings vor dem zuständigen Arbeitsgericht eine entsprechende Klage innerhalb von drei Wochen ab Zugang der Kündigung erheben (so genannte "Ausschlussfrist").

Die nachträgliche Zulassung einer verspätet eingereichten Kündigungsschutzklage ist nur in absoluten Ausnahmefällen möglich (wenn den Arbeitnehmer keinerlei Verschulden an der Fristversäumnis trifft).

Nach Eingang der Klage bei Gericht, setzt dieses zunächst eine (zeitnahe) Güteverhandlung an, die eine vergleichsweise Einigung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zum Ziel hat.


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