Jugendstrafrecht


Jugendstrafrecht ist hauptsächlich geprägt durch den Erziehungsgedanken.
Erziehungsziel des Jugendstrafrechts ist der rechtschaffende, verantwortungsbewusste Lebenswandel des Jugendlichen bzw. Heranwachsenden.
Zu den Sanktionsmöglichkeiten des Jugendgerichts zählen auch der Freizeitarrest, der soziale Trainingskurs oder die Geldstrafe.
Da die Rückfallquote bei ausgesprochenen Strafen ohne Bewährung bzw. Jugendarresten am höchsten ist (vgl. Sonnen in ZJJ 04, 357), ist es natürliches Ziel der Verteidigung, dem Jugendlichen - zum Wohl seiner selbst und auch der Allgemeinheit - den Dauerarrest oder die freiheitsentziehende Jugendstrafe zu ersparen.

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