Erbauseinandersetzung


Erbauseinandersetzungen kommen leider in den besten Familien vor und werden aus unterschiedlichsten Gründen geführt.

Eine nicht unerhebliche Anzahl von (privaten) Testamenten ist aufgrund von Nichtbeachtung der Formvorschriften unwirksam.

Dies hat zunächst zur Folge, dass nicht die (vom Erblasser) eigentlich gewollte, sondern vielmehr die gesetzliche Erbfolge eintritt.

Auch ihrem Inhalt nach können Testamente auslegungsbedürftig sein und bergen somit ein erhebliches Konfliktpotential, nämlich dann, wenn der letzte Wille des Erblassers nicht eindeutig zum Ausdruck bringt, wer letztendlich mit welcher Quote zum Erben bestimmt wurde.

Ferner wird von (übergangenen) Angehörigen des Öfteren angeführt, der Erblasser sei bei der Errichtung seines Testaments aufgrund einer Erkrankung gar nicht mehr testierfähig gewesen.

Es ist auch denkbar, dass der Erblasser in seinem Testament einem Erben, der (potentiell) pflichtteilsberechtigt ist, weniger als die Hälfte des gesetzlichen Erbanteils zukommen lässt.

Nicht selten münden die geschilderten Fälle in einer gerichtlichen und damit oft sehr langwierigen Auseinandersetzung.

Zur Vermeidung möglicher Erbstreitigkeiten nach seinem Tode sollte sich der Testierende rechtzeitig Gedanken über seine Erben machen und seinen letzten Willen in einer klaren, verständlichen sowie formwirksamen letztwilligen Verfügung erklären.


Zur ausführlichen Besprechung weiterer Einzelheiten vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin in unserer Kanzlei.

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